"Meiner Heimat Gesicht: nun ich dir ferne bin, erkenne ich dich ganz. Dein ewiges Gesicht, in dem Gottes Gesetz sich treu bewahrt. Gesicht meiner Kinderwälder, wo der Tag gleich dem Leben beginnt. Wenn der Nebel sich teilt, wenn der Kranich ruft, wenn die Gräser sich heben, der Stein sich erwärmt und der Saft zur Sonne steigt. Dann erfüllt sich das Gesetz der Kreatur."

 

ERNST WIECHERT (1887 - 1950)

 

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Auf diesen Seiten möchte ich Ihnen meinen Lieblingsautor und sein Werk vorstellen. Ernst Wiechert besitzt außergewöhnliche Fähigkeiten, Naturgewalten und Menschenschicksale, oft in tragischer Abhängigkeit, dichterisch zu vereinen. Vieles, was er in seinen Büchern beschrieben hat, habe ich als Kind, vier Jahrzehnte später, in Masuren erlebt. Heute noch finde ich dort vielerorts Landschaften, die schon damals eine grandiose Kulisse für Wiecherts verträumte Wirklichkeit boten. Wenn ich in einem kleinen Fischerboot auf dem See den Abend heraufziehen sehe oder durch die menschenleeren Wälder streife, weiß ich, wie treffend er unser beider Heimat beschrieben hat. Vor diesem Hintergrund steht noch ein anderer Aspekt seiner schriftstellerischen Tätigkeit: der Krieg und seine Grausamkeit im Alltag. Wiechert hatte das Pech zwei Weltkriege erleben zu müssen. Das Gute und das Böse im Menschen beschäftigte ihn sein Leben lang. Einst sehr bekannt und oft gelesen, ist der Schriftsteller heute in Deutschland fast vergessen worden. Zu unrecht - seine Ablehnung kriegerischer Auseinandersetzungen, sein Ruf nach Gerechtigkeit und Verständigung zwischen den Menschen passen gut in das heutige Bild des neu entstehenden (alten) Europa.

Auf folgenden Seiten habe ich Ihnen das Lebenswerk des ostpreußischen Dichters in breiter Auswahl zur Verfügung gestellt. Die geleistete Arbeit soll als Ausdruck meines Dankes für sein Leben und Schaffen verstanden werden. Mit vielen Romanen und Erzählungen hatte Ernst Wiechert seiner Heimat Masuren ein bleibendes Denkmal gesetzt. Diese Seiten widme ich all den Ostpreußen, die im "Land der dunklen Wälder" geboren sind und ihre alte Heimat nicht vergessen haben.

Die kostenlose, auszugsweise Veröffentlichung der Ernst-Wiechert-Werke in diesem Portal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Buchverlage LangenMüller Herbig nymphenburger, München. Sollten Sie dazu Fragen haben, so wenden Sie sich bitte direkt an die Abteilung "Rechte & Lizenzen" des Münchener Verlegers. Die Buchverlage bestehen aus mehreren Verlagshäusern, die unter der „F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH“ firmieren. Geleitet wird die Verlagsgruppe von Brigitte Fleissner-Mikorey. Die Programme decken ein breit gefächertes inhaltliches Spektrum ab. Von Romanen über Biografien, Gesundheitsratgeber, zeitgeschichtliche Sachbücher, Wirtschaftstitel bis hin zu Reise-Bildbänden ist alles vertreten. Die einzelnen Verlage kooperieren miteinander, vertreten jedoch ein eigenständiges, individuelles Programm. Ein wichtiger Partner der Buchverlage ist die unabhängig arbeitende Nachrichtenagentur hq-MEDIA.

Das Verlagshaus "F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH" besitzt das ausschließliche Verfügungsrecht bezüglich aller von Ernst Wiechert jemals veröffentlichten Werke. Aus urheberrechtlichen Gründen sind die Originaltexte geschützt (u. a. ist die Kopierfunktion gesperrt). Sie können jedoch alle Dateien (auch im PDF-Format) für Ihren privaten Gebrauch mit einer geringen Auflösung ausdrucken. Dazu benötigen Sie das kostenlose Programm Acrobat Reader (Version 6.0 oder höher), das auch über verschiedene Computer-Zeitschriften auf CD bezogen werden kann. Falls Sie noch mehr über einzelne Schriften von Ernst Wiechert wissen wollen, dann fragen Sie bitte bei mir unter der angegebenen E-Mail-Anschrift an.

Viele Bücher von Ernst Wiechert sind im Buchhandel erhältlich. Antiquarische Titel können Sie u. a. über http://www.zvab.com, http://www.booklooker.de, http://www.antbo.de, https://www.abebooks.de/ oder http://www.prolibri.de erwerben.

Neue Bücher erhalten Sie in guten Buchhandlungen und darüber hinaus über http://www.amazon.de und http://www3.bol.de.

Ernst Wiechert war nicht nur in Deutschland sehr bekannt und gern gelesen. Seine Autorenreisen kreuz und quer durch Europa sowie nach Nordamerika bescherten ihm neue Leser in vielen Ländern. Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg mussten (wollten) viele Menschen Deutschland verlassen, darunter auch zahlreiche Leser von Ernst Wiechert, die ihre Liebe zu dem ostpreußischen Dichter mitnahmen und auch weitergaben. So kommt es, dass sogar heute noch sein Name in Südamerika, Australien oder gar in Japan ein Begriff ist. Dieses Internet-Portal habe ich um ein polnisches und ein russisches Fenster erweitert. Damit möchte ich die heutigen Bewohner seiner alten Heimat erreichen und ihnen sein Werk und Wirken vermitteln. Ich denke auch an Wiecherts Anhänger im sonstigen Ausland, die mit der deutschen Sprache nicht ganz so gut umgehen können. Daher sind auch andere Sprachfenster beabsichtigt.


Werte Ernst Wiecherts Freunde!

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Seit 1992

Kontakt Ernst Wiechert


Ernst Wiechert wird gelegentlich mit einem anderen ostpreußischen, durchaus lesenswerten Schriftsteller, Ernst Wichert, verwechselt. Deshalb finden Sie hier einige Informationen über diesen - leider fast vollständig in Vergessenheit geratenen - Dichter:

Ernst Wichert - Nachkomme des Johann Weichardt (Wichert), Schulz von Nikolaiken, Preuß. Holland, Ostpreußen. Geboren 11.03.1831 in Insterburg / Ostpreußen (heute Tschernjachowsk), gestorben 21.01.1902 in Berlin, begraben auf dem 12-Apostel-Friedhof in Berlin-Schöneberg, 1990 wurde sein Grabstein restauriert.
Besuch der Realschule zu Pillau, des Gymnasiums zu Königsberg und Studium der Rechtswissenschaften zu Königsberg. 1860 Kreisrichter in Prökuls bei Memel, ab 1863 Stadtrichter, ab 1877 Oberlandesgerichtsrat in Königsberg und ab 1888 Kammergerichtsrat in Berlin. 1896 trat er mit dem Titel eines Geheimes Justizrates in den Ruhestand. Ernst Wichert war mit Louise Therese Schwarzenberger verheiratet. Das Ehepaar hatte 5 Kinder, Therese Margarete, Ernst, Louise Anna, Paul und Catharina Elisabeth. Er wirkte als Jurist, Dichter, Schriftsteller, Mitbegründer der "Deutschen Genossenschaft Dramatischer Autoren und Komponisten" (Leipzig 1871). Seine literarische Hinterlassenschaft besteht aus 60 Novellen und Erzählungen, 28 teils mehrbändigen historischen Romanen sowie 34 Theaterstücken mit seinerzeit erfolgreichen Lustspielen. Seine Hauptwerke: „Litauische Geschichten“, „Heinrich von Plauen“, „Der große Kurfürst in Preußen“, „Der Bürgermeister von Thorn“ und „Tileman am Wege“.
Er verfasste auch eine Autobiographie: „Richter und Dichter. Ein Lebensausweis.“ (Berlin und Leipzig, Schuster & Loeffler, 1899).

Ernst Wiechert schreibt in „Wälder und Menschen“ (bezüglich seiner Jugend in Königsberg, Kapitel 13) über seinen berühmten (damals) Vorgänger Ernst Wichert:
Und als der Arzt, der ein Jahr vor dieser Zeit eine Nasenoperation an mir ausführte, mich fragt, ob ich auch so berühmt werden würde wie mein Namensvetter, der Verfasser der "Litauischen Geschichten", antworte ich ohne Zögern: "Ich hoffe, noch mehr!"

»Ich glaube an den deutschen Geist ...«     Vor 175 Jahren wurde der Richter und Dichter Ernst Wichert geboren.
Von Oliver Bruhns

 
       
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www.ernst-wiechert.de seit Februar 2004:

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Stand: 21. Aug 13