"Es wird immer einer der entscheidenden Unterschiede sein, daß der Schriftsteller ein Sohn seiner Zeit und also ein Diener der ratio, der Dichter aber ein Sohn der Zeitlosigkeit und also ein Diener des Magischen sein wird ..."
 

 

ERNST WIECHERT (1887 - 1950)

 

 

Seltene Unterlagen

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Tonaufnahmen:


1. Ernst Wiechert liest aus seinen "Jahren und Zeiten", 15. Kapitel unter dem Titel "Kleine Literaturgeschichte". Die Originalaufnahme beginnt mit dem Satz "Aber so ist es wohl von Kindheit an mit mir geblieben ..." (Seite 443 in der Ullstein-Ausgabe) und dauert 21 Minuten / 04 Sekunden. Die Lesung wurde 1949 in Wien aufgezeichnet und am 17. Mai 1987 anlässlich des 100. Geburtstages von Ernst Wiechert ausgestrahlt. Wer die Sendung aufgenommen hat und welcher Sender die Aufnahme veröffentlichte, ist mir unbekannt. (Erhalten von Herrn Horst Radeck, Braunschweig).

2. Ein Abriss über Ernst Wiechert u. a. mit Originalton von Eugen Kogon (Publizist und Fernsehredakteur, selbst in Buchenwald inhaftiert). Die Aufzeichnung dauert 05 Minuten / 26 Sekunden. (Erhalten von Herrn Horst Radeck, Braunschweig).
 


 

Andere Unterlagen:
 

Dietmar Grieser: "Glückliche Erben, Begegnungen mit den Nachlasshütern bekannter Dichter", Albert Langen / Georg Müller Verlag, München Wien, 1983. Hier ein Kapitel über Ernst Wiecherts Erben "Komplizierte Verhältnisse, Jutta Kalisch und die Wiechert-Renaissance". (Erhalten von Herrn Horst Radeck, Braunschweig).
 


 

Gutachten für den Langen/Müller-Verlag über den Roman von Ernst Wiechert "Das einfache Leben", München, 07. Juni 1939.
 



Besprechung des Berichterstatters der „Bremer Nachrichten“ Herrn Will Eilers über den Vortrag des Dichters Ernst Wiechert im Goethebund am 25. November 1937 im Kleinen Saal der Glocke.
 



Personalblatt A. Diese Akte wurde in Königsberg 1930, kurz vor Wiecherts Übersiedlung nach Berlin, angefertigt.



Ein Brief von Horst Radeck an die Deutschland-Radio-Redaktion mit seinen Bemerkungen zur DLF-Sendung "Ernst Wiechert zwischen Opposition und Anpassung".



Sämtliche Werke in 10 Bänden von Ernst Wiechert - ein
Subskriptionsprospekt (4 Blatt).



Weisen und Chorsätze zeitgenössischer Komponisten. Hans-Dieter Wehowski vertonte "Die Ausgewiesenen" von Ernst Wiechert.



Programm einer Veranstaltung in Braunschweig am 11. Oktober 2001 (Wohnstift Augustinum).



Spielfilm Regina Amstetten (1953) frei nach der gleichnamigen Novelle von Ernst Wiechert mit dem Motto: Wo Liebe ist, da ist kein Platz für Schuld! Eigentlich hat dieser Film mit der Wiechert-Erzählung bis auf den Titel nichts zu tun. Ich erwähne ihn hier, weil sich die Filmproduzenten auf den Namen Wiechert berufen. Genauere Angaben über die Produktion finden Sie in einem Filmprogramm der Firma Kristall-Film-Verleih. In den schwierigen Nachkriegsjahren gab es einige Versuche seitens der angeblich betroffenen Familie, bei den Filmrechten abzukassieren.