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"Das Leben ist beständiger, als wir
denken, zuverlässiger und unverletzlicher, und auch die Kunst
als sein schöner Schein oder seine Verklärung ist es. Goethe ist
immer noch da, Shakespeare, Homer, die Psalmen oder der Prophet
Jesaia, indes alles still versunken ist, was sich über diese
Unsterblichen lustig gemacht hat und die "einzige wahre" Kunst
aufgestellt hat."
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ERNST
WIECHERT (1887 - 1950)
» Das zerstörte Menschengesicht «
Rede des Dichters an der
"Goethe-Feier" in der Kirche Stäfa (Zürich) am 22. September 1947.
Veröffentlichung mit freundlicher
Genehmigung der Buchverlage
LangenMüller Herbig nymphenburger, München |
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