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ERNST WIECHERT (1887 - 1950)
Ernst Wiecherts Freunde
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Es ist Gerd Schimansky, der schöne Geschichten zum Schmunzeln über seinen Lehrer Ernst Wiechert vom Hufen-Gymnasium in Königsberg / Pr. geschrieben hat. Gerd Schimansky lebt, bald 92jährig, in Schwerte-Villigst (der einzige noch lebende Schüler von Ernst Wiechert). Er wurde in Düsseldorf am 24. August 1912 geboren, kam aber schon als Kind nach Ostpreußen, woher auch die Eltern stammten und besuchte in Königsberg das Hufengymnasium, wo Ernst Wiechert, der Dichter der masurischen Wälder, einer seiner Lehrer war. Dort machte Gerd Schimansky auch das Abitur und studierte anschließend in Marburg und Wien Philologie. Er erwarb den Dr. phil., wurde Heeres-Psychologe und machte den Krieg als Reserve-Offizier im Osten und Westen mit. 1945 geriet er in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Erst 1946 konnte er aus den USA zurückkehren und lebt seitdem in Schwerte an der Ruhr. Beruflich arbeitete er als Referent im Katechetischen Amt der Evangelichen Kirche von Westfalen. - Seine ab 1951 regelmäßig erscheinenden Bücher tragen die Titel "Die neue Erde", ein Roman von der Salzburger Auswanderung 1732, zu dem ihn sein langer Aufenthalt in Ostpreußen anregte, ferner "Die Galgenfrist", "Die Nacht wird nicht dunkel bleiben", "Kein Herz ohne Maske": alles Erzählungen. "Die Sternenbeichte"(1958) ist dann wieder ein Roman. Unter dem Titel "Gerufene sind wir" hat Schimansky im Jahre 1954 auch Gedichte veröffentlicht. In seinen Berichten über die Schulzeit am Hufengymnasium wird von Ernst Wiechert ausführlich und verehrend erzählt. Horst Radeck, Braunschweig 20.06.2004
Gerd Schimansky - Ernst Wiechert als Lehrer. Gerd Schimansky - Heimat, die das Herz verwandelt (Auszug aus dem Buch "Ein Blick zurück - Erinnerungen an Kindheit und Jugend, an Leben und Wirken in Ostpreußen, Gräfe und Unzer Verlag, München 1961). Gerd Schimansky - Verwegener Aufruf zum Abenteuer. Gerd Schimansky - Sie war einfach zu schön … (Eine Episode aus Königsberg)
Ein Brief von
Ernst Wiechert an Gerd Schimansky vom 14.11.1946, nach seiner
Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft. |
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