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ERNST WIECHERT (1887 - 1950)
Internationale Ernst-Wiechert-Gesellschaft
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Mitteilungen 10/2003
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JAHRESRÜCKBLICKBärbel Beutner
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Liebe Mitglieder! Nun liegen die Mitteilungen 10/2003 vor, und an der Vielfalt der Beiträge und auch an dem Umfang des Heftes lässt sich erkennen, dass seit Erscheinen der Mitteilungen 9 doch viel geschehen ist. In der Arbeit der IEWG hat es im Jahre 2002 und 2003 Höhepunkte gegeben. 2002 war das Erscheinen des dritten Bandes der Schriftenreihe der IEWG „Von bleibenden Dingen" der größte Erfolg. Im Rundbrief zum Jahresausklang 2002 wurde Herrn Dr. Pleßke für diese große Leistung kurz gedankt: Nun ist an dem Presseecho die positive Wirkung zu erkennen. Eine weitere Veröffentlichung verdanken wir ebenfalls Herrn Dr. Pleßke, der für die Landsmannschaft Ostpreußen ein neues Arbeitsheft über Ernst Wiechert verfasst hat. „Der die Herzen bewegt. Ernst Wiechert, Dichter und Zeitzeuge aus Ostpreußen", so der Titel der Broschüre, die die Persönlichkeit Wiecherts differenziert ausleuchtet, den Lebenslauf nachvollzieht und einen umfassenden Überblick über das Werk gibt. Wiechert-„Anfänger" bekommen eine fundierte Einweisung, „Fortgeschrittene" eine hilfreiche Auffrischung. Das zentrale Ereignis des Jahres 2003 war die Siebente Wissenschaftliche Tagung vom 23.-25. Mai in Mühlheim-Ruhr. Alle in der Mitgliederversammlung angesprochenen Punkte (Totengedenken, Publikationen, Aktivitäten) sind in den Beiträgen enthalten. Herr Weigelt schlug eine Reise im Jahre 2005 „Auf den Spuren Wiecherts" vor, die über Masuren nach Königsberg führen soll, wo 2005 das 750-jährige Jubiläum der Stadtgründung begangen werden soll. Der Vorschlag ist aufgenommen worden, aber über die konkreten Vorbereitungen kann erst 2004 berichtet werden. Dafür steht eher das Datum der Achten Wissenschaftlichen Tagung fest: 20. -22. Mai 2005 in der WOLFSBURG, Mühlheim/Ruhr. Allen Mitarbeitern und allen Mitgliedern soll an dieser Stelle herzlich für ihren Einsatz gedankt werden. „Insider" wissen, wie viel Arbeit im Laufe eines Jahres zusammenkommt, was an Abrechnungen, an Schriftverkehr und Anfragen zu bewältigen ist. Alle Leistungen werden hier nicht aufgeführt, aber danken möchte ich doch unserem Schatzmeister, der die Organisation der Tagung professionell abgewickelt hat. Auch unsere Schriftführerin hatte mit den Mehrfach-Protokollen (zwei Vorstandssitzungen und eine Mitgliederversammlung) ihr Stück Arbeit. Und danken muss ich noch einmal unserer Frau Heinemann, die die Glückwünsche übernommen hat. Alle wissen aber auch, wie viel Bereicherung die Arbeit in der IEWG mit sich bringt. Wer aus dem Werk unseres Dichters schöpft, wer von ihm nimmt, der bekommt einen Auftrag, wie Reinhold Schneider in seinem Beitrag „Zum Tode von Ernst Wiechert" dargelegt hat: „Freilich: Nun kommt es darauf an, ob die Menschen, die dem Zauber seiner Kunst folgen, sein Vermächtnis annehmen und weitertragen; ob seine Absage an die Gewalt, sein Glaube an die Macht der Stille, an Segensmächte, an die Möglichkeit, das Böse durch das Opfer zu überwinden, in den Daseinsgehalt des Volkes eingehen, für das er gedichtet hat". Das Jahr 2003 geht zu Ende. Ihnen allen wünsche ich in den dunklen Monaten und für das neue Jahr 2004 „des Engels Licht".
NACHLESE ZUR SIEBTEN WISSENSCHAFTLICHEN TAGUNG DER IEWG (fünf Beiträge): 1. Ernst Wiechert - ein weites Forschungsfeld. Bärbel Beutner. 2. Offenbarung und Welterkenntnis im Werk Ernst Wiecherts. Vortrag Dr. Walter Rix. Vorbereitete Anneliese Merkel. 3. Resümee der Gruppenarbeit bei Professor Fangmeier. Gegenüberstellung der Romane von Ernst Wiechert: Der Knecht Gottes Andreas Nyland und Gerhard Hauptmann: Der Narr in Christo Emmanuel Quint. Vorbereitete Anneliese Merkel. 4. Ernst Wiechert und die Bücherverbrennung im Mai 1933. Vortrag Dr. Leonore Krenzlin. Vorbereitete Anneliese Merkel. 5. Ansprache zur Tagung der IEWG am 25. Mai 2003 in Mülheim. Jochen Klepper „Trostlied am Abend". Dr. Reinhold Ahr.
ZU ERKUNDUNGEN ÜBER ERNST WIECHERTS BRUDER. Hildegard Neugebauer, Bad Segeberg im Juli 2003. ZUM TODE VON BLANCHE GAUDENZ-PERRENOUD. Bärbel Beutner. EIN TREUES LEBEN GING ZU ENDE. Hildegard Neugebauer.
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