"Ich hatte ihnen das Beste gegeben, was ich besaß, und sie gaben es mir nun tausendfaltig zurück, und dieses Beste war eben die Liebe. Weder Kenntnisse noch Wissenschaft, weder Regeln noch Fertigkeit. Nur die Liebe."

   

ERNST WIECHERT (1887 - 1950)


 

Internationale Ernst-Wiechert-Gesellschaft
(IEWG)

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(Ausgewählte Beiträge)

 
     


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In die Geschichte unserer nun bald zehnjährigen IEWG wird 1998 als ein Jahr "von bleibendem Gewinn" eingehen. Die herbstliche Masurenfahrt, an der mehr als dreißig Mitglieder teilgenommen haben, hat eindrucksvoll gezeigt: wir bewegen uns mit der von der IEWG praktizierten Wiechertpflege auf einem Beachtung findenden, gangbaren Weg und haben in Wiecherts Heimat Masuren - im heutigen Polen - engagierte Mitstreiter für die Erbepflege dieses Autors kennen- und schätzengelernt. Dank gebührt Rolf W. Krause, der uns ein vorzüglicher Organisator und Reiseleiter war. Um auch den "Daheimgebliebenen" ein wenig den Reichtum der Wiechertschen Umwelt zu vermitteln, stehen diesmal entsprechende Wort- und Bildberichte im Mittelpunkt von Heft 8 unserer Mitteilungen. Wir richten den Blick auf das Jahr 1999, in dem die IEWG am 25. Mai dann bereits zehn Jahre besteht. Da es gelungen ist, in Berlin im Dietrich-Bonhoeffer-Haus zu tagen und Quartier zu finden, haben wir uns kurzfristig entschlossen, den festlichen Anlaß mit der Fünften wissenschaftlichen Arbeitstagung zu verbinden. Einzelheiten dazu vermittelt dieses Heft an anderer Stelle. Gesprächsweise haben wir erfahren, daß die Stadt Wolfratshausen des 50. Todestages von Ernst Wiechert 2000 offiziell gedenken wird; als IEWG wollen wir uns dort in entsprechende Vorhaben einbinden. Unserem Zweijahresrhythmus zufolge steht dann die Sechste Tagung 2001 auf dem Programm (nebst Mitgliederversammlung und Neuwahl des Vorstandes). Was uns erhebliche Sorgen bereitet, ist die schmale finanzielle Basis unserer Gesellschaft. Die Herausgabe von Band 2 der "Schriften der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft" sowie der jährlich vorgelegten Mitteilungen sind äußerst kostspielige Angelegenheiten geworden. Wir sind deshalb jedem Sponsor oder Spender dankbar, der über seinen Mitgliedsbeitrag hinaus zur Stabilisierung der Kassensituation beiträgt. Wir wünschen unseren Mitgliedern Freude beim Studium der Mitteilungen 8/1998. Sie möchten dem Leser manchen ihm bisher unbekannt gebliebenen Aspekt nahebringen und Anregungen für weitere Spezialuntersuchungen vermitteln. Für jegliche Meinungsäußerung zur Arbeit des Vorstandes der IEWG und unserer Gesellschaft insgesamt sind wir dankbar. Wer ehrenamtlich arbeitet und Verantwortung trägt, strebt in der Regel nicht nach Lob, möchte aber wissen, ob Planung und Realisierung stets den Wünschen der Mitglieder entsprechen. Ein Jahr geht nun wieder zu Ende, wir halten Rückblick und bereiten uns auf die süßen oder bitteren Erkenntnisse vor, die nach dem 31. Dezember wiederum nicht ausbleiben werden. Ernst Wiechert hat seine Erfahrungen mit dem "Tagwerk" notiert. Seine Wegweisung für den Abend sollte uns 1999 ständig begleiten.

 

1. Berichte von der Masurenreise

2. Einblicke in die Wiechertpflege in Masuren - Hans-Martin Pleßke

3. Mein Lehrer Ernst Wiechert (1931 - 1933) - Dr. Gerd Biermann

4. Zehn Jahre Ernst-Wiechert-Freundeskreis - Bärbel Beutner

5. In Ernst Wiecherts Geburtshaus 1997 - Hildegard Neugebauer

6. Erlebte Literatur: Ernst Wiechert - Otto Röders