"Aber wenn es nach dem Geschrei des Tages jemanden verlangt, vor der Abgeschiedenheit des Schlafes noch ein mal still auf der Schwelle zu sitzen, so wird er fern von den Menschen zu den großen Strömen gehen, die ins Abendrot sich verschwenden. Dort wird er sie finden, von denen die Zeit und die Wichtigkeit der Zeit abgefallen ist, wie sie den Staub der Menschenwege von unseren großen Worten waschen..."

   

ERNST WIECHERT (1887 - 1950)

 


 

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Seite aus den geheimen Tagebuchnotizen, die Ernst Wiechert im Mai 1938 in der Gefängniszelle aufgezeichnet hat (siehe: Häftling Nr. 7188. Tagebuchnotizen und Briefe, S. 38, 41 ff., 46, 49). (Erhalten von Herrn Horst Radeck, Braunschweig.)


Originalmanuskript der letzten Seiten von "Missa sine nomine". 1950. (Erhalten von Herrn Horst Radeck, Braunschweig.)


Ein Gedicht (Manuskript und Abschrift), signiert durch Ernst Wiechert und Lilje Marie Wiechert.